24.03.2026
In meinem ersten Jahr mit bluehub bin ich dankbar für all die Projekte, die wir begleiten durften – und gleichzeitig wurde mir bewusst, dass selbst die besten Bauprojekte oft nicht ganz ohne Restemissionen auskommen. Deshalb investieren wir 1 % unseres Umsatzes in wirksamen Klimaschutz. Dies haben wir nun gemacht und hier erfahrt ihr wie.
2025 war unser erstes volles Jahr als bluehub – ein Jahr voller Begegnungen, Lernmomente und Projekte, die uns gezeigt haben, wie viel möglich ist, wenn Bauherrschaften Nachhaltigkeit ernst nehmen.
Gleichzeitig hat sich bestätigt: Selbst die besten Projekte kommen (noch) nicht ohne Restemissionen aus.
Darum halten wir an unserer Selbstverpflichtung fest und setzen 1 % unseres Umsatzes für wirksamen Klimaschutz ein.
Für 2025 bedeutet das – aufgerundet – bescheidene 1'000 CHF.
Wir haben lange recherchiert und abgewogen.
Uns wurde schnell klar: Klimaschutz ist komplex, und die Auswahl eines Projektes ist es auch.
Ein paar unserer Gedanken:
Viele klassische Projekte wirken auf den ersten Blick überzeugend – doch oft bleibt unklar, ob die CO₂‑Reduktion wirklich zusätzlich ist oder ob sie mehrfach verkauft wird.
Technologische Lösungen wie Direct Air Capture bieten eine klare Story und hohe Transparenz, passten aber dieses Jahr nicht zu unserem Fokus.
Besonders wichtig war uns die Nachvollziehbarkeit: Ohne robusten Standard lässt sich kaum prüfen, ob die Reduktion wirklich real, geprüft und eindeutig zugeordnet ist.
Wir wollten ein Projekt unterstützen, bei dem die Wirkung messbar, einmalig angerechnet und zertifiziert ist (vgl.Qualitätskriterien für CO2-Zertifikate).
Nach sorgfältiger Prüfung haben wir uns entschieden, ein offiziell zertifiziertes Klimaprojekt zu unterstützen, das strenge Standards erfüllt und eine klare Klimawirkung nachweist und sämtliche kritischen Punkte (Mitnahmeeffekte, Doppelbuchungen, adverse Umwelteffekte) berücksichtigt.
Unsere Wahl fiel auf:
Das offizielle Zertifikat findet ihr in folgendem PDF.
Auch wenn wir kompensieren – wir sind überzeugt:
👉 Vermeiden und Reduzieren ist immer wirksamer, sicherer und meist wirtschaftlicher als Kompensieren.
Die Hierarchie im Klima- und Innovationsgesetz (KlG) ist absolut richtig:
Gleichzeitig wissen wir: